Ein perfekt gekochtes Ei wirkt simpel. In Wahrheit entscheidet ein halbe Minute über cremig oder krümelig. Wenn du dein Frühstücksei genau so haben willst, wie du es liebst, brauchst du Klarheit bei der Kochzeit. Genau dafür ist dieser Rechner da.
Der Eirechner
Mit diesem Rechner bekommst du die Kochzeit präzise und praxisnah ausgegeben. Die Zeiten sind erprobt und so abgestimmt, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren. Du wählst Größe, Starttemperatur und Gargrad. Der Rest passiert automatisch.
Ei-Kochzeit berechnen
Tipps für die perfekte Kochzeit
Lege das Ei immer erst ins sprudelnd kochende Wasser. So startest du reproduzierbar und die Zeit läuft sauber ab dem Moment, in dem das Ei im Topf ist. Ein Timer ist Pflicht. Verlasse dich nicht auf dein Gefühl.
Was heißt weich, mittel, hart? Weich bedeutet ein flüssiges Eigelb und gerade gestocktes Eiweiß. Das Eigelb läuft noch deutlich. Möchtest du beim Frühstücksei auf keinen Fall glasige Stellen am Eiweiß, verlängere die Zeit um ca 20 Sekunden (bei einem M-Ei). Mittel heißt, das Eigelb ist cremig und leicht schnittfest. Hart bedeutet vollständig durchgegartes Eigelb ohne weichen Kern.
Wenn du es besonders genau willst, schrecke das Ei nach Ablauf der Zeit kurz mit kaltem Wasser ab. Das stoppt den Garprozess. Für sehr weiche Eier kannst du dir das Abschrecken sparen, wenn du sie sofort servierst.
Der Rechner nimmt dir die Rechenarbeit ab. Du musst nur darauf achten, dass du die richtige Starttemperatur auswählst. Ein Ei direkt aus dem Kühlschrank braucht spürbar länger als eines auf Zimmertemperatur.
Weiterer Kochrechner als kleiner Küchenhelfer: Online-Rechner: cl in ml umrechnen
Eigröße berücksichtigen
Der Rechner arbeitet mit Durchschnittswerten. Grundlage ist in der Regel ein Ei der Größe M. Damit liegst du im Alltag meist richtig.
Hier die üblichen Gewichtsklassen:
- S: unter 53 g
- M: 53 bis 63 g
- L: 63 bis 73 g
- XL: über 73 g
Wenn du es exakt willst, wiege dein Ei. Ist es ungewöhnlich leicht oder schwer für seine Größe, kannst du ein paar Sekunden anpassen. Ein sehr leichtes L Ei darf etwas kürzer kochen. Ein besonders schweres M Ei braucht ein paar Sekunden mehr. Es sind kleine Unterschiede, aber genau diese Feinheiten entscheiden über den perfekten Kern.
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Einfluss der Meereshöhe auf die Kochzeit von Eiern
Mit steigender Höhe sinkt der Siedepunkt des Wassers. Das Wasser kocht also bei einer niedrigeren Temperatur. Dadurch verlängert sich die Garzeit leicht, weil das Ei bei weniger Hitze gegart wird.
Spürbar wird das etwa ab 1000 Metern Höhe. Dort kann sich die Kochzeit um ungefähr 30 bis 60 Sekunden verlängern, je nach Gargrad. In sehr hohen Lagen noch etwas mehr. Im Rechner haben wir diesen Faktor bewusst weggelassen, weil er im normalen Alltag in den meisten Regionen kaum eine Rolle spielt.

